Aus Liebe zur Natur

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Kein Streusalz, Vorsicht geht vor

Vorsichtig sollte man im Winter sein, aufpassen, dass man auf dem Bürgerstein nicht ausrutscht. Schneeschaufeln wäre angebraucht und vielleicht auch etwas Splitt, den man dann vor der Einfahrt im Frühjahr wegfegen kann. Aber immer wieder muss ich Leute die Schneeschaufel um die Ohren hauen, da sie doch tatsächlich Auftausalz verwenden. Ist eine ganz bequeme Sache und dazu geht man auf Nummer sich. Keine Rutschgefahr mehr, da der Trottoir frei ist von jedem Fleckchen Schnee. In Deutschland habe ich den Eindruck geht man immer auf Nummer sicher, ist gut, kann man aber auch übertreiben.

Die Streusalze gelangen in den Boden. Dort verursachen die Natrium- und Chloridionen Verschlämmungen und Verdichtungen, kurz gesagt: die Salze sind schlecht für den Boden. Und sie sind schlecht für die Vegetation. Sehr empfindliche Pflanzen wie Linden, Ahorne, Rosskastanien, Eichen oder Fichten, die an den Straßenrändern stehen, gehen ein. Anstelle dieser Bäume wachsen dann eher salzliebende Gewächse, die man sonst nur in Küstenregionen antrifft. Wenn die Salze dann auch in Gewässer gelangen, zerstören sie auch dort die Flora und Fauna.

Abgesehen natürlich von den Schäden, die das Salz an Autos und Bauwerken verursacht, ist es also die denkbar schlechteste Lösung für sichere Straßen und Gehwegen.

Also Leute, bitte holt euch den Schneeschieber und räumt den Weg mechanisch frei. Eine feste Schneeschicht hat nur eine sehr geringe Rutschgefahr. Fußgänger müssen im Winter aufpassen. Im Ausland habe ich schon Dinge gesehen, die jeglicher Sicherheitsvorschrift in Deutschland trotzen. Bauarbeiter auf einem selbstgebautem Gerüst, dass so schief war, dass man sich schon beim Anblick festhalten musst. Natürlich darf man das nicht übertreiben. Sicherheit ist meiner Meinung nach ein Drahtseilakt. Es darf auf beiden Seiten, zu viel und zu wenig Sicherheit nicht ausarten.

1 Kommentar 15.12.10 18:01, kommentieren

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Die Bahn machts krass

Das war das letzte Mal, dass ich mit der Bahn gefahren bin. Ich wollte nach Hause. Eigentlich so schnell wie möglich. Ich freute mich darauf mit meiner Familie gemütlich den Abend zu verbringen, wo es doch draußen so kalt. Doch ich saß auf dem Bahnhof fest. Zwanzig Minuten Verspätung, jawohl. Natürlich hätte ich mich richtig ärgern können. Fluchend den Bahnsteig rauf und runter stampfen und vielleicht die Frau am Service-Point anpflaumen können. Hätten bestimmt etwas vom Fahrpreis zurück erstattet bekommen. Hätte in die Luft gehen können, aber was habe ich gemacht. Gefroren. Ich stand da und spürte die Kälte sich in meine Knochen beißen. Am großen Zeh fing sie an und arbeitete sich langsam empor. Ich blieb einfach stehen, ließ sie sich den Bauch vollfressen, ließ sie meine Knochen zermalmen, mit ihrem hohen Wangenknochen und muskulösen Unterkiefer. Blieb weiter stehen und da war es. Da hing es. Das brachte mich zur Raserei.

Da stand ich nun und fror, weil die Bahn sich verspätete und in dieser Qual hing im Bahnhof direkt vor meinen Augen, etwas erhört wie Jesus Christus auf Golgatha, das Plakat von Vattenfall. Da stahl mir die DB AG zwanzig Minuten meines Lebens und füllte sie gleichzeitig mit der Propaganda übler Energiekonzerne. Ich konnte es nicht glauben. Das durfte einfach nicht wahr sein. Ein strahlender Himmel hing da über meinem Kopf. Im Vordergrund ein Solarpark und am Horizont die Kühltürme eines Atommeilers. Getrennt nur vom saftigen Grün einer Wiese. „CO2 freie Strom, umweltfreundliche Energie“ stand dort. So eine gedruckte Lüge. Ganz fieses Geschütz haben sie da aufgefahren. Atomstrom und umweltfreundlich, das ist eine ganz große Frechheit, und das in meiner geklauten Zeit.

1 Kommentar 1.12.10 19:59, kommentieren

Krawalle um Castortransport

Mich haben die Krawalle um den Castortransport zu tiefst erschüttert. Natürlich bin ich absolut gegen die Atomenergie, aber dass sich die Menschen da so in Gefahr für bringen, finde ich wirklich schlimm. Und es bringt ja eigentlich nichts, der Zug rollt weiter, egal wie viele Menschen sich da auf die Gleisen legen. Die Polizei hat ja jeden einzeln von den Schienen "gepflückt". Ich hatte überlegt, ob ich auch hingehe zum Demonstrieren und ich bin froh, dass ich es mir anders überlegt habe, schließlich wär ich dann mittendrin in den Kämpfen gewesen. Von Seitens der Demonstranten wurden die Rufe lauter, dass die Polizei oft unbegründet nach ihren Schlagstöcken und Wasserwerfern gegriffen haben.


Eine Freundin von mir war dort und hat ziemlich schlimm was abgekommen. Ein Polizist hat ihr den Schlagstock auf den Rücken geschlagen und sie hat jetzt wirklich üble Prellungen. Wie kann man nur so zierliche unbewaffnete Frauen schlagen? Sowas verstehe ich dann immer nicht. Und zu der Debatte, dass die Berliner Polizisten jetzt eventuell Namensschilder bekommen sollen, kann ich irgendwie nicht so richtig was sagen.

Einerseits denke ich, dass das sicherlich gut ist, gerade im Fall meiner Freundin wäre es praktisch, denn dann könnte sie gegen diesen Polizisten vorgehen, so ist er nur einer von vielen und anonym. Vielleicht wären die Polizisten auch nicht so radikal, wenn sie ihre Anonymität verlieren. 

Andererseits wäre es sicherlich auch blöd für die Polizisten, wenn sie so vielleicht von irgendwelchen Tätern verfolgt oder ausspioniert werden. Sie und ihre Familien können ja nicht mehr in Ruhe schlafen, wenn die Leute, die sie vielleicht gerade verhaftet haben, oder angehalten oder sonst was sich dann rächen wollen.

So oder so ist es blöd.

9.11.10 22:47, kommentieren

Abenteuer Wald

Ich sage euch, diese Nachtwanderung war der Hammer!



Ich bin 19Uhr losgefahren und kam 19:30Uhr imWald an. Dort habe ich meine Kamera klar gemacht, noch einen Power-Riegel aus getrockneten Früchten und Korn gegessen und bin 20Uhr losmarschiert. Die Dämmerung schlug langsam zur Nacht um und ich konnte meine Wärmebildkamera einsetzen. Ihr glaubt gar nicht, was alles unter uns kriecht. Man läuft über das weiche, etwas feuchte Moss und Unterholz und sieht erst mit der Wärmebildkamera , dass da kleine Tiere ebenfalls laufen. Nach einer Weile, als ich dann ziemlich tief im Wald war, härte ich es weit entfernt laut knacken, ich drehte mich um und testete meine Augen, ich sah nichts. Als ich dann mit der Kamera filmte, sah ich einen grossen, stattlichen Hirsch. Er sah ihn meine Richtung, lief aber nach einer Minute weiter. Ich sah mit der Kamera, dass er sehr warm sein musste, denn sein Körper war tiefrot. Nur seine Hörner waren blau. Irgendwann wurde ich sehr müde und allmählich fing ich an zu frieren, also beschloss ich meine dicke Jacke anzuziehen und einen Kaffee zu trinken, den ich mir in meinem Thermobecher mitgenommen hatte. Neugierig hielt ich die Kamera auch auf meinen Kaffee und war überrascht wie kalt er schon war, der Hirsch vorhin hatte ein dunkleres Rot als mein Kaffee. Hätte ich mir wohl doch einen qualitativ hochwertigen Kaffeebecher kaufen müssen. Auf meinem Rückweg traf ich wieder auf grosse Tiere, ein Wildschwein , das ziemlich weit weg stand und ein Rudel Rehe, die wahrscheinlich zu ihrem Schlafplatz liefen. Es war so spannend die Welt der Nacht durch eine Wärmebildkamera zu sehen, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Die Unterwelt des Waldes zu beobachten, ohne wirklich zu wissen um welche Tiere es sich handelt, Wahnsinn. Meiner besten Freundin Judith habe ich auch von meinem Abenteuer erzählt und sie war hellauf begeistert. Das nächste Mal nehme ich sie mit und zeige ihr die geheime Welt des Waldes bei Nacht.

1 Kommentar 3.11.10 16:05, kommentieren

Erholungsort: Natur

Hallo liebe Umweltfreunde,



Mein Lieblingsplatz ich bin Tom und ein absoluter Naturliebhaber. Ich lebe in Berlin und bin jedes Wochenende auf dem Lande und tanke neue Energie für die stressige Woche in der Stadt. Auf dem Lande ist alles so ruhig und entspannt, man hört kein lautes Auto dröhnen, oder irgendwelche Sirenen am Fenster, man hört nur den Klang der Kraniche, wenn sie gen Süden fliegen. Auf dem Feld liegen Strohballen, auf denen ich gerne sitze und über alles mögliche nachdenke, meistens über Ideen für neue Artikel, die auf der seite www.natur. de Platz finden. Das mach ich allerdings nur nebenbei. Hauptberuflich bin ich Verkäufer bei Rossmann. Auch wenn man denkt, dass Verkäufer nicht wirklich etwas verdienen, ist das bei Rossmann anders, ich verdiene gutes Geld und kann mir davon einne Wohnung in Berlin Mitte und ein Auto leisten. Es ist zwar nicht das schönste, aber ich habe eine besondere Beziehung zu ihm, er verbraucht nämlich nur ganz wenig Benzin, was mir sehr wichtig ist, denn ich will die Natur nicht noch mehr verpesten. Wundervolle Tiere Als ich wieder auf einem der vielen Strohballen saß und über mein Leben nachdachte, landeten gerade die Kraniche auf dem Feld und ich konnte ihren Gesängen lauschen. Mir kam plötzlich in den Sinn, dass man einmal einen Artikel über Kraniche und ihre wundervollen Gesänge schreiben könnte. Was sie bedroht, was sie vertreibt und was sie so einzigartig macht.



In der Nähe meines Lieblingsplatzes gibt es einen Bio-Bauernhof, der das beste Eis der Welt macht. Dort fahr ich jedes Wochenende hin und ess mein Eis, kauf meine Milch und Käse. Fleisch esse ich nicht, das kann ich den armen Tieren nicht antun. Doch dort in dem Laden entdeckte ich eine CD, die mein Herz höher springen lies, Der Gesang der Kraniche. Ich traute meinen Augen nicht und schnappte mir natürlich gleich ein Exemplar, die 20 Eur war sie mir wert. Ein Typ hinter mir lachte plötzlich los, als ich mir die CD nahm und ich drehte mich um und fragte, was denn so komisch sei. Er antwortete nur:”Sowas kaufen auch nur die Berliner!” Ich verstand ihn nicht und war ein bisschen bässe, solche Sprüche konnte ich nicht leiden. Beleidigt verliess ich den Laden und freute mich auf die wundervollen Klänge der Kraniche, die ich nun auch zu Hause hören konnte. Der Typ in seiner Radlermontur ging mir aber trotzdem nicht aus dem Kopf!

29.10.10 22:51, kommentieren

Naturkleidung

Die find ich total klasse!



Ich sitze wieder über einem Artikel für die Naturseite und lausche dabei meiner tollen CD. Die Klänge der Kraniche kann man sich einfach nicht überhören. Mir ist aber aufgefallen, dass es einen neuen Trend in der Ökoszene gibt: Sackkleider. Anfangs fand ich sie scheusslich, weil sie so unbequem und kratzig aussahen. Sie sind aus reiner Baumwolle gefertigt und dem menschlichen Körper so gut wie gar nicht angepasst. Sieht wirklich ein bisschen aus, wie ein Kartoffelsack, doch langsam find ich die Dinger richtig schick. Eine Freundin von mir hat mir mal so ein Kleidungsstück gekauft und seitdem zieh ich es nicht mehr aus. Vor allem auf den Strohballen fühlt man sich dank dieser Kleidung eins mit der Natur. Ein bisschen wie ein Mensch an seinen ursprüngen, nur mit Steinwerkzeugen und ohne Computer, Autos oder Häuser. Als mir dieser Gedanke kam, googelte ich gleich mal den Abenteuerurlaub schlechthin: Leben wie ein Neanderthaler. Ein bisschen wie auf dem Dorf vor 100 Jahren, so wollt ich leben. Und da fragte ich mich, ob manche Menschen,  auch so leben und ihr Essen aus der Natur erhalten, ohne jeglichen Kontakt zu der “normalen” Zivilisation. Aber was ist schon normal heutzutage? Dass man sich ein Auto kauft, dass man in 10 Jahren noch nicht abbezahlt hat, nur weil es als Statussymbol dient? Oder auf der Strasse lebt,  obwohl man einmal einen tollen Job hatte und nun von der Gesellschaft verstossen wird, weil man von dem Staat vergessen wurde? Ich möchte nicht mehr so leben, ich will mir mein eigenes Essen sammeln und jagen, ein Haus aus Ãssten, Steinen und Blättern bewohnen und die Umwelt nicht länger mit meinem “normalen” Lebensstil belasten.



Ich glaub, wenn sich in Sachen Umweltbewusstsein nicht bald etwas ändert, wird die menschliche Rasse nicht mehr lang existieren. Wir machen uns selbst kaputt, aber das schon vor über 100 Jahren, als man anfing Eisenbahnen zu bauen und Autos zu fahren. Ein Pferd vor der Kutsche reicht doch völlig aus, dann ist man eben langsamer unterwegs, aber so sieht man doch viel mehr von der Welt, als wenn man aus dem Flugzeug schaut und damit der Natur einen Arschtritt verpasst, verzeiht die Wortwahl, ich kann es nur nicht anders ausdrücken. Wie sollen denn unsere Kindeskinder leben? Mit Atemschutzmasken und ohne Bäume? Denn die gibt es dann wahrscheinlich nicht mehr!

11.10.10 19:36, kommentieren

Abenteuer Nacht

Hallo ihr Lieben,

ich habe eine tolle Idee für mein Nervenkitzel gefunden: eine Nachtwanderung! Ich werde nächsten Freitag wieder aufs Land fahren, allerdings diesmal zum späten Abend und auch ganz allein. Als Kind habe ich mal mit Freunden oder mit meinem Vater tolle Nachtwanderungen erlebt, doch allein war ich dabei noch nie. Und das spannenste dabei, ich habe mir vor ein paar Wochen eine Wärmebildkamera gemietet für diesen Anlass, um mal zu sehen, was im Wald so herumwuselt. Nervenkitzel pur sag ich euch. Schon seit Tagen bin ich aufgeregt, weil ich es schon nicht mehr abwarten kann. Ich werde mir ein Zelt, Schlafsack und diese Kamera mitnehmen und den Wald bei Nacht erforschen. Meine Freunde halten mich wegen dieser Aktion alle für verrückt, aber es ist mir egal, ich möchte die Natur erforschen, bei Tag, bei Regen, bei Schnee und eben auch bei Nacht. Und da ich dieses tolle Angebot der Wärmebildkamera gefunden habe, werde ich es gleich ausprobieren. Ausserdem spazieren nachts keine anderen Menschen durch den Wald, dann kann ich davon ausgehen, dass wenn ich etwas auf der Kamera sehe, es ein Tier ist.



Natürlich bin ich nicht lebensmüde und habe mir ein Handy zugelegt, bis dato hielt ich nichts von Mobiltelefonen, weil ich viel lieber mit Menschen persönlich rede oder im Notfall in eine Telefonzelle gehe, aber so ein Handy am Ohr mit tausend schädlichen Starhlungen meide ich lieber. Aber im Wald werde ich wohl keine Telefonzelle finden, deswegen diese Anschaffung. Ich habe mir auch schon weitere Überlebensausrüstung gekauft, ein Schweizer Taschenmesser, Instant-Nahrung und eine Taschenlampe mit Dynamo, damit hab ich mir dann gleich den umweltbelastenden Kauf von Batterien erspart. Hatte von euch schon mal jemand so eine Nachtwanderung? Ich würde mich freuen, Berichterstattungen davon zu lesen. Natürlich werde ich selbst dann auch einen schreiben, das wird sicherlich das Abenteuer meines Lebens, davon bin ich überzeugt! Bis dahin werde ich noch ein bisschen trainieren, um bei einer Flucht vor einem Tier auch fit zu sein.
Wünscht mir Glück!

3.10.10 15:27, kommentieren

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